„Wo das Herz ist, sind die Gedanken, wo die Gedanken sind, ist die Energie, wo die Energie ist, kommen Kraft und Stärke.” Sprichwort

 

Tai Chi ist eine chinesische Bewegungskunst. Ihr Zauber liegt in den langsamen, geschmeidigen und mühelosen Bewegungen. Richtig ausgeführt, beginnt damit ein schöner Weg zur natürlichen Aufrichtung, Erdung und Stärkung der Mitte.
Für Anette Eymann ist im Laufe der Jahre das Tai Chi zu einer Lebenskunst geworden. Sie begleitet sie auf dem Weg als ein unerschöpfliches Spiel- und Forschungsfeld. Es geht immer mehr darum aus dem Tai Chi Unterricht heraus im Alltag zu einer liebevollen Aufmerksamkeit für sich und andere zu kommen. Dann können sich unerwartete Gelegenheiten zum Loslassen finden. Tai Chi im zwischenmenschlichen Kontakt beeinflusst entscheidend die Qualität der Begegnungen. Der Wandel der Kräfte Yin und Yang findet sich in Gegensätzen wie Nähe und Distanz, Geben und Nehmen. Ist man ganz bei sich, dann kann man auch zum anderen kommen, ohne sich zu verlieren. Mit dem Tai Chi begebe man sich auf eine Reise zu sich selbst, um von da aus die Welt zu entdecken.

taijiEin zentrales Anliegen des Tai Chi ist es also, mit sich selbst und mit anderen in Kontakt zu treten, sich also zu begegnen. Hierzu bedarf es spezieller Qualitäten, etwa Kontaktbereitschaft, Achtsamkeit, Loslassen und Durchlässigkeit. An diesem Punkt setzt das Tai Chi von Daniel Grolle an. Er unterrichtet die Kurzform im Yang-Stil nach Zheng Man Qing. Herzstück seines Unterrichts ist jedoch das eigens entwickelte Übungssystem.

Es ist in über 30 Jahren Forschung entstanden und wird kontinuierlich erweitert.

In Einzel- und Partnerübungen werden die Tai Chi Prinzipien körperlich direkt erfahrbar, erlernbar, überprüfbar und für das Leben nutzbar gemacht. Die Kursteilnehmer lernen die eigene Mitte zu finden, zu entspannen, Blockaden zu erkennen und zu lösen und mit Stress, Aggression und Kräften produktiv umzugehen. Die Beschäftigung mit dem eignen Körper sowie die gezielte Schulung der Achtsamkeit für sich und seine Umgebung wirken sich positiv auf Gesundheit, Wohlbefinden, Lebensqualität und Lebenskompetenz aus.

 

Tai Chi und Medizin

Klinische Untersuchungen haben gezeigt, dass regelmäßiges Praktizieren von Tai Chi positive Auswirkungen auf die körperliche und seelische Gesundheit hat. Erwähnt werden Verbesserungen bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stärkung des Immunsystems und Linderungen bei nichtadäquatem Schmerzempfinden. Neuere Untersuchungen haben Besserung von kognitiven und neuropsychologischen Funktionen bei chemotherapeutisch behandelten Krebspatienten ergeben sowie eine Steigerung der Lebensqualität bei Patienten mit Herzschwäche.

 

Burnout und Tai Chi?

Burnout ist laut dem „Fehlzeiten-Report 2011“ der AOK für etwa 10 Prozent der Krankschreibungen in Deutschland verantwortlich. Jährlich sind rund 100.000 Menschen von Burnout betroffen. Eine genaue Definition für das Ausgebranntsein gibt es nicht. Die generell beschriebene Symptomatik lautet emotionale Erschöpfung, sozialer Rückzug und Leistungsabnahme. Die zugrunde liegende Ursachen werden unterschiedlich beschrieben: Auf Depressionen entfallen zwischen 50 bis 60 Prozent, der Rest verteilt sich auf Menschen, die mit diversen Lebenshaltungen, -entscheidungen und -phasen unzufrieden sind, die sie schließlich auf die Arbeitssituation projizieren und tatsächliche durch Arbeitlslast und -dichte Überlastete. Unabhängig davon, was die tatsächliche Ursache ist, sind alle Betroffenen mit der aktuellen Situation überfordert und benötigen Unterstützung. Das muss nicht immer gleich eine ärztliche Intervention oder ein Besuch beim Psychotherapeuten sein, evtl. hilft auch eine Wahrnehmungsschulung mit Tai Chi, die den Kompass neu eicht oder noch besser, einer solchen Krisensituation vorbeugen hilft.

 

Weitere Info-Links:

The Empty Mind 

Taiji nach Daniel Grolle 

 

Besondere Anliegen von Anette Eymann

Mein Anliegen ist es, den Menschen Tai Chi als gesundheitsfördernde Lebenskunst und Kommunikationsmethode näher zu bringen. Tai Chi bietet hervorragendes Handwerkszeug für die persönliche Weiterentwicklung von Körper und Geist. Es inspiriert zum Miteinander statt Gegeneinander und fördert  Bewusstheit und Balance in unserem Leben.

 

Angebote

Ich biete Wochenkurse und Workshops in Tai Chi und Fühlende Hände – Push Hands für Anfänger und Fortgeschrittene an. Basis ist die Choreographie der traditionellen Form nach Meister Zheng Man Qing. Darüber hinaus lernen Sie wirkungsvolle Übungen aus dem einzigartigen Übungssystem von Daniel Grolle.  Dabei wird Tai Chi in lockerer und respektvoller Atmosphäre von Anfang an erfahr- und überprüfbar.

Meine Kurse finden in Glattbach, Aschaffenburg und an den Volkshochschulen Aschaffenburg und Kahlgrund-Spessart statt:

http://www.aschaffenburg.taichi-taiji.de/aktuelles

 

Biographischer Hintergrund

Seit 20 Jahren lerne und übe ich Tai Chi Chuan, die letzten sieben Jahre in der Schule Tai Chi Spielen von Daniel Grolle. Ich besuche regelmäßig Fortbildungen bei Daniel Grolle, Epi van de Pol und anderen Lehrern. Mit dem Tai Chi geht mein Weg weiter und tiefer in Transferbereiche wie Persönlichkeitsentwicklung, Kommunikation/GFK, Naturpädagogik/LandArt und Rhythmik. Hier bilde ich mich weiter und lasse die Dinge fließen, ins Tai Chi oder umgekehrt.

 

 

Anette Eymann

Bommichring 39

63864 Glattbach

E-Mail: Anette_Eymann@web.de

Telefon: (06021)401231

http://www.aschaffenburg.taichi-taiji.de